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Auch im Auslandsurlaub preiswert surfen  

 

23.07.2010

Wer im Auslandsurlaub nicht auf die Internetnutzung verzichten will oder kann, dem helfen die Empfehlungen des Branchenverbands BITKOM beim Schutz vor unangenehmen Überraschungen. Bereits vor Reiseantritt sollte man konkrete Vorstellungen entwickeln, wie man das Internet nutzen und welche Kosten man dafür in Kauf nehmen möchte. Insbesondere gilt es, unterschiedliche Alternativen abzuwägen.




Das Surfen mit dem eigenen Mobiltelefon oder dem Notebook per Mobilfunk ist relativ sicher, aber umständlich. Vor Reiseantritt ist zu prüfen, ob die Interneteinstellungen stimmen und die SIM für die Auslandsnutzung freigeschaltet ist. Wichtig: Kosteninfos vom Mobilfunkanbieter einholen und sicherstellen, dass die automatische Einwahl nach Möglichkeit deaktiviert ist. Neuerdings deckeln Mobilfunkanbieter die Kosten für internationales Datenroaming auf 60 Euro, um unerwartet hohe Rechnungen zu vermeiden. Wer mehr versurfen will, muss das vorher mit seinem Anbieter vereinbaren. Eine günstige Alternative kann der Erwerb einer SIM-Karte im Gastland sein.

Insbesondere Hotels und Internetcafes bieten das Surfen per WLAN bzw. die Nutzung von PCs mit Internetanschluß an. Das kann deutlich preiswerter sein, jedoch sollten auch hier die Kosten vorher abgeklärt werden, insbesondere wenn nicht im Voraus z. B. ein Minuten-Kontingent gekauft sondern der nachträglichen Abbuchung der angefallenen Kosten von der Kreditkarte zugestimmt wurde. Besonderes Augenmerk gilt der Sicherheit. Unverschlüsselte WLAN-Verbindungen und frei zugängliche PCs im Internetcafe sollten nicht genutzt werden um vertrauliche Daten zu übermitteln oder Bankgeschäfte zu tätigen. Hier besteht stets die Gefahr, dass z. B. Passwörter oder die Zugangsdaten zum Bankkonto ausgespäht werden.

NH