Breitband in Wien - Infrastrukturreport 2010
01.06.2010
Die Infrastrukturinitiative Future Business Austria (FBA) veröffentlicht zum zweiten Mal mit dem Infrastrukturreport die aktuellen Zahlen der Anbindung Wiens an internationale Straßen- und Datennetze. Eine stabile Infrastruktur konstant hoher Qualität sei wichtig für die Zukunft des Wirtschafts- und Arbeitsstandortes Wien.
Die Untersuchung wurde festgemacht an mehreren Roland Berger Key Performance Indikatoren (KPIs), die verschiedene Städte miteinander vergleichbar machen. Insgesamt konnte sich Wien zum Infrastrukturreport 2008 um 3 Skalenpunkte verbessern. Vor Wien finden sich die Städte Madrid, London und auf dem ersten Platz Amsterdam.
Die Breitbandinfrastruktur wird durch 26% der Untersuchungsteilnehmer als "sehr gut" und durch 48% als "eher gut" beurteilt. Damit ist der überwiegende Teil der befragten Unternehmen Wiens zufrieden. Präsenter ist dagegen das Gefahrenbewusstsein der Firmen: 50% befürchten, dass der Wirtschaftsstandort hinter anderen zurückbleibt, wenn nicht weiter in die Breitbandversorgung investiert wird. Der Breitbandausbau habe Verbesserungspotenzial, stellt der Report fest. Ein Großteil der Befragten ist sich der Wichtigkeit einer gut ausgebauten Infrastruktur bewusst. Umso mehr gerät die Infrastrukturpolitik in Kritik. 55 % können in der staatlichen Infrastrukturpolitik keine Gesamtstrategie erkennen.
fba.or.at: Presseinformation Wiener Infrastruktur in fordernden Zeiten (PDF-Dokument, 310 KB)

