Breitbandmarkt der Schweiz in der Phase des Umbruchs
09.07.2010
In der Schweiz erfolgte der Ausbau von Telekommunikationsleitungen bisher stark parallel, durch verschiedene Firmen. Der unkontrollierte Ausbau von Glasfaserleitungen durch Netzbetreiber, Provider, städtische Versorger und Hauseigentümer soll nun beendet sein. Ziel sind ein Netz mit Open-Access und ein einheitlicher Standard, um Ressourcen zu bündeln.
Die Eidgenössische Kommunikationskommission ComCom, eine Behörde, vergleichbar mit der Bundesnetzagentur in Deutschland, rief bereits im Februar diesen Jahres zum fünften Runden Tisch des gemeinsamen Glasfaserausbaus in der Schweiz. Ein wichtiger Grundsatz: Um den Ausbau zu beschleunigen, sollen die Installationskosten für FTTH vorerst durch die Netzbetreiber und nicht durch Hauseigentümer selbst getragen werden.
Das Markforschungsunternehmen Sieber&Partners führt nun eine Studie unter den Marktakteuren durch. Analysiert werden sollen geplante Investitionsvorhaben, Technologieentscheidungen und Ausbaupläne der Unternehmen.
Weitere Informationen:
ComCom: Glasfasernetze bis in die Haushalte - Die Zusammenarbeit nimmt Gestalt an
Sieber&Partners: Breitbandmarkt Schweiz 2015
Schweizer Breitbandmarkt im Umbruch - Studie von Sieber&Partners

