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Bundesnetzagentur: Mehr Wettbewerb für Digitale Dividende  

 

27.12.2009

Bei der Nutzung der frei gewordenen Fernsehfrequenzen, der sogenannten "Digitalen Dividende", ist die Bundesnetzagentur der Brüsseler EU-Kommission entgegen gekommen und will sich für mehr Wettbewerb einsetzen.


Beim im April 2010 beginnenden Vergabeverfahren soll die Digitale Dividende für die Bereitstellung drahtloser Breitbandinternet-Zugänge an interessierte Unternehmen versteigert werden. Die EU-Komission fürchtet, dass die dominante Stellung bestehender Provider einen fairen Wettbewerb unterschiedlicher Bieter verhindert, was letztendlich zu Lasten des Endverbrauchers geht, da gerade ländliche Gebiete nicht oder nur zu überteuerten Preisen erschlossen werden.

Um dies zu verhindern will die Bundesnetzagentur durch eine dreimonatige Beobachtung des Breitbandmarkts auf die Einhaltung der Wettbewerbsbedingungen achten. Eine entsprechende Einigung zwischen Bundesnetzagentur und EU-Kommission zielt insbesondere darauf hin, dass das Vergabeverfahren nicht geändert werden muss.

Quellen:

DSL-Magazin: Wettbewerb bei Funk-Internet soll intensiver werden

Infosat: Digitale Dividende: EU-Kommission und Bundesnetzagentur einigen sich

MM