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Bundesweite Open-Access-Plattform für Glasfaser-Anschlüsse  

 

26.08.2010

Die QSC AG aus Köln realisiert die erste bundesweite Open-Access-Plattform für Hochgeschwindigkeitsnetze. Nach dem Prinzip des "Open Access" öffnen Infrastrukturanbieter ihre Netze für die Nutzung durch Dritte. Das Ziel ist dabei, die Auslastung der Netze zu steigern und eine flächendeckende Breitbandversorgung zu erreichen.

Die QSC selbst sieht breitbandige Internetzugänge als "einen wesentlichen Treiber für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft". Um dem wachsenden Bedarf an Bandbreite Rechnung zu tragen, ist eine optimierte Nutzung der Glasfasernetze erforderlich. Eine gemeinsame Verwendung hilft zudem dabei, dass sich die hohen Investitionen schneller amortisieren.




Für das erste bundesweite Open-Access-Netz kooperiert nun die HL komm Telekommunikations GmbH aus Leipzig mit der QSC AG aus Köln, um eine großfälchige Infrastrukur anzubieten. Als erster Nutzer des Netzes steht die 1&1 Internet AG bereit. Sie wird mit diesem Netz im ersten Quartal 2011 Anschlüsse mit bis zu 100 Mbit/s für Endkunden anbieten. Weitere Unternehmen sollen folgen.