Drei Milliarden Euro in der Frequenzversteigerung erreicht
07.05.2010
Die am 12. April gestartete Freqenzauktion für den "Drahtlosen Netzzugang zum Angebot von Telekommunikationsdiensten" hat im Gesamtpreis die Marke von drei Milliarden Euro erreicht. Die Summe aller gehaltenen Höchstgebote am gestrigen Donnerstag (19. Versteigerungstag, 150. Runde) liegt bei 3.030.015.000 EUR.
Aktuelle Bieter-Ergebnisse
Wie zu erwarten war, gingen bis jetzt die höchsten Gebote für den Frequenzbereich um 800 MHz ein. Dieser ist für den mobilen Internetzugang und den Versorgungsausbau ländlicher Regionen besonders geeignet. Derzeit sichert sich E-Plus für 463.249.000 Euro einen konkreten Block von 2 mal 5 MHz. Neben den konkreten Blöcken gibt es in der Auktion auch abstrakte Blöcke. Bei diesen ist noch nicht bekannt, welche der fünf Blöcke vergeben werden. Dies wird erst im Anschluss der Vergabe geschehen, um Gewinnern mehrerer Blöcke möglichst benachbarte Frequenzbänder zuzuschreiben.
Die Versteigerung ist beendet, wenn keine Angebote mehr abgegeben werden und keine Bietbefreiung in Anspruch genommen wird. Die Bundesnetzagentur gibt dann mündlich die Ergebnisse bekannt und stellt sie der Öffentlichkeit vor.

