Frequenzauktion beendet: Fast 4,4 Milliarden Euro
21.05.2010
Gestern endete die Auktion der durch die Digitale Dividende frei gewordenen Frequenzbereiche. Die Gesamtsumme aller Höchstgebote nach 224 Runden an 27 einzelnen Auktionstagen beträgt 4.384.646.000 Euro. Damit liegt das Ergebnis weit unter den Erwartungen und bspw. der Schätzungen der KPMG.
Ergebnisse der Auktion im Detail
Die Unternehmen teilen sich die Bereiche erstaunlicherweise gleichmäßig auf. Vodafone erhält für insgesamt 1.422.503.000 Euro zwölf Blöcke, O2 für 1.378.605.000 elf Blöcke, die DTAG für 1.299.893.000 Euro zehn und E-Plus für 283.645.000 acht Blöcke. Die großen Preisunterschiede für die einzelnen Blöcke kommen durch die unterschiedliche Eignung der Frequenzbänder für den mobilen Datenverkehr zustande. Die Blöcke sind nicht alle gleich nutzbar.
Der Anbieter O2 überraschte in der letzten Woche mit hohen Geboten für die Frequenzbänder um 0,8 GHz. Diese Blöcke sind für den mobilen Datenverkehr besonders gut geeignet. Die insgesamt acht Blöcke verteilen sich nun zu je zwei auf O2, die DTAG und Vodafone.
Weitere Informationen im Netz:
Tagesschau.de: Auktion bringt dem Staat nur 4,4 Milliarden Euro
FAZ.NET:Frequenzauktion bringt weniger als erwartet
Vodafone.de:Vodafone investiert in Kapazität und Qualität - Internet für alle kommt
eplus-gruppe.de: Neues Spektrum ermöglicht E-Plus Gruppe zukunftssicheren Ausbau des Datennetzes (PDF)
de.o2.com: Telefonica O2 Germany erfolgreich bei Frequenzauktion
t-mobile.net: Deutsche Telekom ersteigert Frequenzspektrum für den breitbandigen Netzausbau im Mobilfunk

