Grundversorgung mit Breitbandanschlüssen in Sachsen-Anhalt verbessert
21.09.2011
In Sachsen-Anhalt hat sich laut einer Pressemitteilung der Landesregierung die Versorgung mit Breitbandanschlüssen deutlich verbessert. Die Bilanz von Rainer Robra, Staatsminister Sachsen-Anhalts: "Wir haben in allen Landkreisen signifikante Fortschritte erzielt." Bis September 2011 wurden etwa 25 Mio. Euro an Fördergeldern investiert, um rund 280.000 Einwohnern in 530 Dörfern und Stadtteilen sowie 15.000 Unternehmen mit Breitbandinternet zu versorgen.
Die so Anschlussquote mit mindestens 2 MBit/s im Downstream lag Ende 2010 laut Auskünften des Bundes in Sachsen-Anhalt bei 87,3 Prozent. Der Staatsminister Sachsen-Anhalts äußerte ambitionierte Ziele und möchte diese Quote bis Ende 2012 auf 100 Prozent steigern. Der Abschluss weiterer Förderprojekte sowie der LTE-Ausbau werden dabei unterstützen. Im Fokus stehen laut Rainer Robra dabei auch die dünn besiedelten Regionen in Sachsen-Anhalt.
Auch für höhere Bandbreiten wurden im Kabinett Sachsen-Anhalts eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Im Blick hat die Staatskanzlei Downloadgeschwindigkeiten von mehr als 50 MBit/s. In diesem Segment liegt die Anschlussquote derzeit bei 10 Prozent – eine Zahl, die im Laufe der Legislaturperiode deutlich gesteigert werden soll.
Die Landesregierung Sachsen-Anhalts konzentriert sich nach eigenen Angaben in erster Linie auf die Schaffung der Rahmenbedingungen. Dazu zählen u. a. die Umschichtung von Fördermitteln zur Entwicklung des ländlichen Raumes, das Engagement bei der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes auf Bundesebene und der Aufbau eines Infrastrukturatlas für Sachsen-Anhalt. Konkrete Investitionen müssten aber die Unternehmen tätigen.
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sachsen-anhalt.de: Landesregierung zieht Bilanz - Versorgung mit Breitbandanschlüssen in Sachsen-Anhalt hat sich deutlich verbessert, signifikante Fortschritte in allen Landkreisen

