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Medien- und IT-Kompetenz im Unterricht verbesserungswürdig  

 

26.01.2010

Im Rahmen des D21-Projektes "Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft!" führte TNS Infratest im Auftrag der Initiative D21 e. V. eine Umfrage durch. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass digitale Medien noch nicht genug in den Unterricht integriert sind.


Die Eltern bewerten dies besonders kritisch. Lediglich 4 % der Eltern befinden den Einsatz von Computern in Schulen als ausgezeichnet. Fast zwei Drittel der Eltern sehen dagegen enormen Verbesserungsbedarf. Die Kritik erscheint begründet, denn nur 35 % der Schüler haben mindestens einmal pro Woche Unterricht am PC (außer im Informatikunterricht). Bei 30 % findet der PC außerhalb Informatik-Unterrichtes überhaupt keinen Einsatz. Nur in 15 % der Schulen ist das Mitbringen des eigenen Notebooks erlaubt.

Holger Rupprecht, Brandenburgs Minister für Bildung, Jugend und Sport forderte auf der Auftaktveranstaltung zum D21-Projekt "Die besten Lehrkräfte" eine stärkere Einbindung von Informationstechnologie in den Unterrichtsalltag.
Auch Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21, sieht eine momentane Diskrepanz zwischen Nutzung von neuen Medien im privaten und schulischen Umfeld. Damit der PC in allen Schulen als Lerninstrument Eingang findet, ist die Zusammenarbeit aller Verantwortlichen gefragt. 73 % der befragten Eltern sehen dafür v. a. Kultusministerien und Schulleitungen in der Pflicht, Schulträger werden von 71 % genannt, es folgen Entscheidungsträger mit 66 % und Lehrkräfte mit 51 %.

Quelle:

Initiative D21: Eltern fordern Verbesserungen bei IT im Unterricht

NH