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Jeder Vierte macht im Netz falsche Angaben  

 

18.01.2010

Im Auftrag des BITKOM wurden im Rahmen einer FORSA-Umfrage mehr als 1.000 deutsche Internetnutzer ab 14 Jahren anonym befragt.
Die Umfrage hat gezeigt, dass die Internet-Nutzer zunehmend vorsichtig mit ihren persönlichen Angaben umgehen.


Auf Registrierungsformularen im Internet machen mehr und mehr User falsche Angaben. In der Umfrage gaben 23 % der deutschen User an, schon einmal falsche Angaben gemacht zu haben, jeder Zweite davon bei Name und Alter. Diese Daten werden offensichtlich in Formularen am häufigsten abgefragt. Jeder Dritte hat schon mal eine falsche Telefonnummer angegeben, jeder Vierte eine falsche E-Mail-Adresse oder ein falsches Einkommen.
14 % der Internetnutzer gaben sogar ein falsches Geschlecht an. Als Grund für die Falschangaben wurden vorrangig die umfangreichen Datenabfragen der Unternehmen genannt, die Menge der abgefragten Daten ist den Nutzern suspekt. Viele Nutzer handeln einfach aus reiner Vorsicht vor unerwünschter Werbung. Die Falschangaben zu körperlichen Eigenschaften und zum Geschlecht werden aber offensichtlich gemacht, um sich unerkannt nach neuen Bekanntschaften oder Partnern umzuschauen.

Weitere Informationen:

PC Professionell: Umfrage - Jeder Vierte macht falsche Angaben im Web

ORF.at: Jeder Vierte macht falsche Angaben im Web

Süddeutsche: Jeder Vierte schummelt bei Internet-Angaben

[[http://www.abendblatt.de/ratgeber/article1339400/Zwoelf-Millionen-Deutsche-machen-Falschangaben-im-Web.html|
Hamburger Abendblatt: Zwölf Millionen Deutsche machen Falschangaben im Web]]

MM