LTE in der Praxis: Lediglich 12 MBit/s bleiben übrig
09.03.2010
Wie das Computermagazin CHIP berichtet, führte der US-amerikanische Mobilfunk-Provider Verizon Wireless die ersten Feldversuche für den LTE-Betrieb (Long Term Evolution) durch. LTE gilt weltweit als der Nachfolger von UMTS.
Theoretisch sind über diese Technologie Datenraten von bis zu 300 MBit/s möglich. Der groß angelegte Test zeigte jedoch die Grenzen von LTE auf: bei besten Übermittlungsbedingungen konnten 50 MBit/s beim Download erreicht werden. Unter Realbedingungen sind unter Umständen nur 12 MBit/s möglich.
Verizon Wireless baut derzeit in den USA landesweit das erste LTE-Netz aus. Die Nutzung der neuen Technologie soll noch in 2010 für die ersten Kunden möglich sein.
In Deutschland gelten Vodafone und T-Mobile als erste mögliche Anbieter von LTE Ende 2010, Anfang 2011.
Weitere Informationen:
Verizon Wireless
LTE bei Wikipedia

