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Private WLAN Netze oft ungeschützt  

 

11.10.2009

Nach einer aktuellen Studie des Unternehmens PC-Feuerwehr steht es schlecht um den Schutz privater WLAN-Netze in Deutschland. Eine Untersuchung in 22 deutschen Städten deckte auf, dass jedes zehnte Netzt völlig ungeschützt zum Missbrauch einlädt. Das ist leider kein Einzelfall, es kann fast jeden treffen der sich nicht genügend schützt. Die holsteinische Stadt Schwartau hält hier einen traurigen Rekord: 40 Prozent aller Netze verfügen noch nicht einmal über eine Grundsicherung.


Ein Drittel aller Netze sind lediglich mit dem hoffnungslos veralteten WEP-Standard verschlüsselt. Ein gerissener Angreifer benötigt dabei nur wenige Sekunden um die totale Kontrolle über das Heimnetz des ahnungslosen Opfers zu übernehmen.

Die Betreiber schlecht gesicherter Netze laufen nicht nur Gefahr, dass ihre persönlichen Daten und E-Mails ausspioniert werden. Hat man keine Flatrate bleibt man oft auf den Kosten exzessiver Nutzung durch Fremde sitzen. Missbrauchen diese den Internetzugang für illegale Machenschaften haftet man zumindest als Mitstörer. Nur in seltenen Fällen kann man tatsächlich vor Gericht beweisen, nichts mit dem Missbrauch zu tun zu haben. Das kostet oft Geld und verursacht unnötigen Ärger.

Hintergrundinfos zur Studie bieten der Blog von PC Feuerwehr und gulli.de.

Wie man sein WLAN richtig absichert, erklärt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik auf der Seite BSI für Bürger.

NH