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Satelliten-Internet wird günstiger  

 

13.02.2010

Ein Zugang über Satellitenverbindung ist eine Möglichkeit zur Internetversorgung solcher Gebiete Deutschlands, in denen kein DSL verfügbar ist oder UMTS nur schlecht empfangen werden kann. Außerdem bietet es sich überall dort an, wo eine Kabelverlegung unverhältnismäßig teuer wäre, z. B. für Ferienhäuser in Europa oder auf Inseln. Als einzige Voraussetzung ist Sichtkontakt zum Satelliten notwendig.


In dieser Nische bietet Filiago einen interessanten neuen Grundtarif mit einer Monatsgebühr von 29 EUR an. Die Hardware ist kostenlos, die Einrichtungsgebühr entfällt und es gibt keine Mindestvertragslaufzeit. Damit kann ein späterer Wechsel zu DSL, sobald verfügbar, relativ reibungslos und kostenneutral erfolgen. Filiagos Geschäftsmodell funktioniert mittels der Finanzierung der Hardware-Kosten über die Santander Consumer Bank. Bei Vertragsende wird die Hardware zurück gegeben. Bisher waren Hardware-Anschaffungskosten von bis zu 400 EUR und eine Einrichtungsgebühr die Regel.

Wermutstropfen sind das mit 2 GB recht magere Inklusivvolumen und die Begrenzung auf eine maximale Download-Geschwindigkeit von 1024 kBit/s. Andere Verträge bei Filiago gestatten deutlich höheren Bandbreiten.

Der Rückkanal läuft ebenfalls über eine Satelliten-Verbindung, so dass keine Extrakosten dafür anfallen. Allerdings muss man dafür auch hohe Latenzzeit in Kauf nehmen. D. h. es dauert etwas länger bis zum Ladebeginn einer Webseite und der hoher Ping-Wert dürfte für manche Online-Spiele problematisch sein. VoIP-Telefonie ist, wie bei vielen anderen Anbietern, erlaubt.

Weitere Informationen:

NH