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Sechs Bewerbungen für Mobilfunklizenzen der Digitalen Dividende  

 

30.01.2010

Die Bundesnetzagentur versteigert im zweiten Quartal 2010 die Mobilfunkfrequenzen aus der sogenannten Digitalen Dividende. Dabei handelt es sich um durch Umstellung terrestrischer Rundfunk- und Fernsehsender frei gewordenen Frequenzbereiche um 800 MHz, 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz. Diese sollen in Zukunft für den mobilen Internetzugang genutzt werden.


Nach Auskunft der Bonner Regulierungsbehörde haben bereits mehr Bieter als erwartet ihr Interesse bekundet. Sechs Unternehmen hätten ihren Antrag auf Zulassung fristgerecht eingereicht. Neben Vodafone, T-Mobile, E-Plus und O2, die ihre Bewerbung bekannt gaben, sind zwei noch unbekannte Antragsteller im Rennen. Ob es sich dabei um Kabelbetreiber oder reine Investoren handelt ist jedoch unklar.

Die Anträge werden in den nächsten fünf bis sechs Wochen von der Behörde geprüft. Dabei sollen die finanzielle Absicherung und die Unabhängigkeit der Bieter untereinander sichergestellt werden. Die Regulierungsbehörde rechnet mit einem Erlös im einstelligen Milliardenbereich. Die Versteigerung der UTMS-Frequenzen vor zehn Jahren brachte rund 50 Milliarden Euro ein.

Weitere Informationen:

teltarif: Sechs Bieter bewerben sich um Mobilfunklizenzen

shortnews.de: Digitale Dividende - Sechs Bieter bewerben sich um die neuen Frequenzen

onlinekosten.de: Digitale Dividende - Sechs potenzielle Bieter

NH