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USA erstellen Breitband-Verfügbarkeitsatlas  

 

15.03.2010

Nicht nur Deutschland hat ein Problem mit der "Digitalen Spaltung", die zu einer zunehmenden Ungleichheit zwischen den verhältnismäßig gut mit Breitband versorgten Städtern und der Landbevölkerung führt. Auch in den USA haben ein Drittel der Einwohner keinen Zugang zu Breitband-Internet.


Damit sich das ändert erfasst die amerikanische Zulassungsbehörde für Kommunikationsgeräte (FCC) im Rahmen des "National Broadband Plan" gegenwärtig die weißen Flecken auf der Breitband-Landkarte in einem Breitband-Atlas zur Bedarfserfassung. Im Gegensatz zum umstrittenen Breitbandatlas des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie basiert die amerikanische Variante jedoch auf Testergebnissen der Kunden. Kritiker des deutschen Atlas monieren, dass er den vorhandenen Ausbaustand auf der Grund von Angaben der TK-Anbieter zur grob wiedergebe und damit ein Breitbandversorgung an Orten vortäusche, die in Wirklichkeit nicht oder nur unzureichend erschlossen sind.

MM