Verkaufszahlen von E-Books steigen
22.03.2010
Zur Leipziger Buchmesse veröffentlichte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) die Zahlen seiner jüngsten Studie über den Verkauf von digitalen Büchern. In 2010 wollen sich 2,9 Millionen Deutsche ein E-Book kaufen. Das ist 700.000 mehr als in 2009. In der Altergruppe der 14- bis 24-Jährigen plant jeder Zehnte den Kauf eines E-Books.
Als Gründe für die steigenden Verkaufszahlen nennt der BITKOM die Vorteile des elektronischen Buchs. E-Books sind besonders praktisch und vor allem platzsparend, denn nur das Lesegerät (wie z. B. das Notebook, der Reader oder das E-Paper) muss mitgenommen werden. Zudem kann ein E-Book einfacher durchsucht werden. Das erleichtert vor allem Recherche-Arbeiten, gerade bei Fachliteratur.
Der digitale Büchermarkt steht der Studie nach bisher noch am Anfang. Die Nutzung wird durch die handlichen Endgeräte mit langer Akkulaufzeit und optimierten Displays verbessert. Dies wird auch die Verkaufszahlen der E-Books steigern.
Die repräsentative Studie wurde durch die Forsa im Auftrag des BITKOM durchgeführt.

