Zahl der illegalen Downloads geht zurück
17.05.2010
Wie der Bundesverband der Musikindustrie mitteilt, ist die Zahl der illegalen Downloads derzeit rückläufig. Die aktuelle "Brennerstudie 2010" der Gesellschaft für Konsumforschung (kurz "GfK") beziffert die illegalen deutschen Sauger von Audio, Video, Software und E-Books auf 4,5 Millionen. Die Altersgruppe der 20- bis 29-jährigen Männer macht dabei 25 Prozent aus, die der 30- bis 39-jährigen Männer liegt bei 17 Prozent. Die Gruppe der 10- bis 19-Jährigen macht schätzungsweise 9 Prozent aus. Damit sei vor allem widerlegt, dass nur Kiddies Dateien illegal austauschen.
Eine deutliche Mehrzahl der Filesharer hat dabei dennoch ein Unrechtsbewusstsein. 90 Prozent der Studienteilnehmer geben an, dass das Anbieten von urheberrechtlich geschütztem Material illegal ist. Die Downloader versuchen sich offensichtlich durch Ausreden vor sich selbst zu rechtfertigen.
Der beliebteste Inhalt für illegale Downloads sei weiterhin Musik. Die Tendenz ist jedoch rückläufig. Während es im Jahr 2008 noch 3,8 Millionen Filesharer für Musik gab, ist diese Zahl im Jahr 2009 auf 2,9 Millionen gesunken.
Für die Studie wurden durch die GfK 10.000 Deutsche ab 10 Jahren anonym befragt. Die Kurzversion der Studie findet sich auf musikindustrie.de.

